Fitness: Stay Motivated

Stay motivated

Darum geht’s:

10 Tipps um den inneren Schweinehund zu besiegen:

Tipp 1: Wähle ein geeignetes Projekt
Tipp 2: Bleib realistisch
Tipp 3: Arbeite dich mit kleinen Erfolgen nach oben durch
Tipp 4: Reserviere dir Zeit in deinem Terminplan
Tipp 5: Hab einen Plan
Tipp 6: Gib deinem Vorhaben den passenden Rahmen
Tipp 7: Teile Schwierigkeiten beim Durchhaltevermögen
Tipp 8: Übe dich in Geduld
Tipp 9: Der Wille zählt
Tipp 10: Tue dir Gutes

Den natürlichen Feind deines Erfolges endgültig besiegen

Das Dilemma Motivation scheint in der vermeintlichen Unvereinbarkeit von Theorie und Praxis zu liegen. Denn natürlich ist dir der Sinn von Sport glasklar bewusst. Doch während eine Gehirnhälfte gute Vorsätze schmiedet, ist die andere längst in Abwehrhaltung verfallen. Wenn du dich öfters ertappst, Ausreden auf deiner Zunge vor und zurück zu rollen, wird es Zeit, deinem Schweinehund die rote Karte zu zeigen.

Tipp 1: Wähle ein geeignetes Projekt

Auch wenn du immer wieder von Freunden und Bekannten hörst, wie effektiv doch der ultratrendige Sport des Jahres ist, bist du besser beraten, wenn du dich auf dein Bauchgefühl verlässt. Die Sozialen Netzwerke wie auch das Internet im Allgemeinen sind nahezu überschwemmt mit den neuesten Trends und werden versuchen, dir das eine oder andere Training schmackhaft zu machen. In erster Linie zählt jedoch, womit du dich am meisten wohlfühlst. Wenn du mehr Spass als Stress bei der Sache hast, fällt es dir viel leichter, deinen Schweinehund zu überwinden und deine Motivation bei Laune zu halten.

Tipp 2: Bleib realistisch

Einer der grössten Fehler den viele Ambitionierte begehen ist, dass sie sich Ziele auferlegen, die am Anfang nicht schaffbar sind. Das erzeugt ungewollten Druck und blockiert dich mehr als es dir hilft. Den Mount Everest kannst du schliesslich auch nicht ohne Weiteres besteigen und solltest vorher zumindest ein umfangreiches Trainingscamp durchlaufen haben. Natürlich ist es völlig in Ordnung, wenn du dir den ganz grossen Gipfelsturm als Endziel vornimmst. Doch wie bei den meisten erfolgreichen Lebenswegen gelangst du mit mehreren kleinen Schritten wesentlich schneller ans Ziel. Teile dir daher dein Vorhaben in überschaubare Etappen ein. Sie geben ihm Struktur und sind auch mental ein absolut smarter Move. Denn wenn du merkst, dass du dein Etappenziel erreicht hast, hat deine Motivation einen absoluten Freifahrtschein. Let’s go!

Tipp 3: Arbeite dich mit kleinen Erfolgen nach oben durch

Bevor du in die Vollen gehst empfiehlt es sich mit ein paar leichten Übungen zu beginnen. Denn dein Schweinehund braucht erstmal etwas Anlauf, bevor du so richtig auf Touren kommst. Die Gefahr von Verletzungen ist bei nicht aufgewärmten Muskeln deutlich höher. Damit du dir deine neu gewonnene Motivation nicht mit einer Sportverletzung augenblicklich zunichte machst ist es ratsam, zunächst ein paar Gewohnheiten in deinem Alltag zu ändern. Mehr Bewegung kannst du ganz leicht in deinen Tagesablauf integrieren, wenn du dein Auto stehen lässt und überschaubare Wege zu Fuss läufst. Auch das Fahrrad ist eine tolle Möglichkeit deine Motivation hochzuhalten und so den Schweinehund zu überwinden.

Tipp 4: Reserviere dir Zeit in deinem Terminplan

Um die Ernsthaftigkeit deines Vorhabens zu untermauern, solltest du dir dafür ausreichend Zeit in deinem Kalender einplanen. Falls du dich fragst an welcher Stelle du dein Projekt noch realisieren sollst, dann fasse alle Tätigkeiten eines Tages mit ihrer etwaigen Dauer auf einem Blatt Papier zusammen. Überprüfe dann, wie viel Zeit noch übrig bleibt, wenn Du den Nachtschlaf und die Arbeit beziehungsweise das Studium oder die Schule subtrahierst. Einen Grossteil der dann noch verbliebenen Zeit kannst du gegen dein Vorhaben eintauschen und im Handumdrehen wird dein Schweinehund ziemlich kleinlaut. Deiner Motivation kannst du durch die Visualisierung einen ordentlichen Boost verleihen.

Tipp 5: Hab einen Plan

Damit du nicht in deine alten Muster zurückfällst und deinem Schweinehund kein gefundenes Fressen lieferst, erhöhst du deine Motivation überproportional, wenn du dir einen Plan für dein Vorhaben machst. Trage es wie jeden anderen Termin auch in deinen Kalender ein und mach es zu einer festen Grösse in deinem Alltag. Auf diese Weise erlangt es mehr Verbindlichkeit und gewinnt an Bedeutung. Einen notwendigen Zahnarzttermin würdest du schliesslich auch nicht ohne Weiteres einfach so mal eben absagen. Warum solltest du es dann bei deinem Projekt anders handhaben?

Tipp 6: Gib deinem Vorhaben den passenden Rahmen

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass der Bleifuss im Auto schwerer wird, je dynamischer die Klänge aus deiner Soundanlage strömen? Das liegt daran, dass Rhythmen Deine Reaktionen beflügeln. Daher ist Musik deiner Motivation ausgesprochen zuträglich und hilft dir deinen Schweinehund zum Schweigen zu bringen. Gönne dir das Vergnügen und stelle dir vorab deine ultimative Playlist zusammen und lasse dich von den Beats der Musik einfach treiben. Nicht nur dein Körper reagiert darauf wie von allein: Auch dein Geist wird sich augenblicklich entspannen und ist empfänglicher für das Ausharren bis zum Eintritt des Erfolges.

Tipp 7: Teile Schwierigkeiten beim Durchhaltevermögen

Nicht umsonst heisst es: “Geteiltes Leid ist halbes Leid”. Auch in Sachen Durchhaltevermögen hat es durchaus seine Vorteile, den langen Weg nicht alleine zu gehen. Zum einen macht es viel mehr Spass, die Sessions mit einem Freund, Bekannten oder Kollegen durchzustehen, wenn die Aussicht auf einen Pausenplausch lockt. Ausserdem ist es doch gleich viel netter, das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden und die Trainingseinheit bei einem Kaffee ausklingen zu lassen. Zum anderen wirst du dir in Gegenwart eines Sportpartners höchstwahrscheinlich seltener die Blösse geben, dem Schweinehund Raum zu lassen. Gemeinsam könnt ihr eure Motivation befeuern, wenn ihr euch gegenseitig beim Durchhalten unterstützt.

Tipp 8: Übe dich in Geduld

Sei dir dessen bewusst, dass Rom auch nicht an einem Tag erbaut wurde. Eingeschliffene Verhaltensmuster dauerhaft zu ändern bedarf etwas Geduld und Spucke. Erwarte nicht, dass es leicht wird. Aber sei nicht zu hart zu dir selbst. Vielleicht wirst du beizeiten an einen Punkt gelangen, an dem dir nach Aufgeben ist. Halte dir in diesem Moment vor Augen, dass an genau diesem Punkt Andere eine Entscheidung gegen das getroffen haben, womit du eines Tages belohnt wirst. Auch wenn dir dein Schweinehund gar übermächtig erscheint, wirst du irgendwann in naher Zukunft wissen warum es sich gelohnt hat durchzuhalten und eben nicht den Rückweg einzuläuten. Motivation ist eine harte Nuss, die nicht leicht zu knacken ist. Doch irgendwann wirst du vor Stolz platzen, weil du eben nicht aufgegeben hast – denn du wirst es sicher schaffen!

Tipp 9: Der Wille zählt

Möglicherweise wirst du die gesteckten Ziele nicht gleich oder nicht so, wie du es dir vorgestellt hast, erreichen. Wenn sich an dieser Stelle dein Schweinehund einmischt, hast du alle Trümpfe in der Hand, um ihn in die Schranken zu weisen. Denn anstelle eines schlechten Gewissens, vielleicht nicht genug für deinen Erfolg getan zu haben, kannst du mit Fug und Recht behaupten stets dein Bestes gegeben zu haben. Wenn du dein (Etappen-)Ziel dennoch nicht erreicht hast, lag es nicht unmittelbar in deiner Hand und du hast noch alle Zeit der Welt, weiter an deinem Erfolg zu arbeiten. Mit dem richtigen Mindset hältst du deine Motivation auf einem gleichbleibend hohen Niveau und lässt es nicht zu, dass dein innerer Zweifler alles bisher Erreichte in Frage stellt.

Tipp 10: Tue dir Gutes

So wie beim Hundetraining ein Leckerli auf die fleissige Fellnase wartet, ist auch für dich eine Belohnung für jede erreichte Etappe ein Baustein im Baukastensystem namens Motivation. Um Motivation statt dem Schweinehund zu trainieren, darfst du dir guten Gewissens in regelmässigen Abständen etwas gönnen. Dabei ist es jedoch eine smarte Idee, all das wegzulassen, was deinen Trainingserfolg schmelzen lässt. Nach dem Sport eine fettige Pizza zu verspachteln erweist sich definitiv als kontraproduktiv. Deine Sport-Session jedoch mit einer Wellness-Session zu verlängern und bei einem muskelwärmenden Bad mit guter Musik, einem Glas Wein und angenehmen Düften abzuschalten ist ein Reward, der Belohnung für deine harte Arbeit und Ausdauer sowie Ausgleich zugleich ist.

Teile deine Trainingserfolge auf @chiefslife!